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sind die Samen des Tonkabaumes, die beim Räuchern ein süßes, vanilleartiges, warmes und geradezu hypnotisches Aroma verströmen. Ihr Aussehen ähnelt dem einer vertrockneten schwarzen Mandel, auch die Größe entspricht der einer Mandel.
Tonkabohnen können auf der Muskatreibe gerieben werden. Allerdings ist das Räuchervergnügen dann sehr schnell vorüber, es löst sich buchstäblich in Rauch auf. Besser ist es da schon, man bricht die Tonkabohne in Stücke, notfalls kann man sie mit einem Messer spalten, wenn sie zum Zerbrechen zu hart sein sollten.
Eine weitere Verwendung der Tonkabohne ist die des Glücksbringers, der am Körper oder in einer Tasche getragen wird, sie soll die Liebe oder das Glück anziehen. Als Wunschbohne muss die Tonkabohne besprochen und an einem sicheren Ort vergraben werden.
Das Räuchern mit Tonkabohnen wirkt stimmungsaufhellend, harmonisierend und beruhigend auf Seele und Gemüt. Der süßliche Geruch besänftigt den Geist und wirkt aphrodisierend und antidepressiv. Man räuchert mit Tonkabohnen bei Angst und Unruhe, Nervosität, bei Depressionen und Trauer. Auch bei Reiki-Sitzungen oder zur Meditation bzw. Traumreisen führt die Räucherung mit Tonkabohnen zu schnellerer Entspannung und zum Finden der eigenen Mitte.
Die Tonkabohne gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler (Dipteryx odorata), das zugeordnete Element ist das Wasser, die Planeten sind Mond und Venus. Hauptlieferant der Tonkabohnen ist das nördliche Südamerika, vor allem Brasilien und Venezuela, Guayana und das Orinoko-Quellgebiet, weitere Vorkommen sind Westafrika und Nigeria.
Der Begriff „tonka“ stammt aus der Sprache der Ureinwohner von Französisch Guinea. Der alte Gattungsname „Coumarouna“ bezieht sich auf den Hauptinhaltsstoff Cumarin, der in verschiedenen heimischen Pflanzen enthalten ist, so zum Beispiel im Waldmeister, beliebt im Mai in Waldmeister-Bowlen. Da Coumarin einer krebserregenden Wirkung verdächtigt wird, ist der Gebrauch der Tonkabohnen als Gewürz in der westlichen Welt immer mehr zurückgegangen. Sie finden Verwendung in Gebäck und Kuchen sowie in Süßspeisen. Darüber hinaus werden Tonkabohnen auch für die Aromatisierung von Pfeifentabaken verwendet.
... ist eine Eigenkreation der Reiki-Pyramide. Sie besteht aus Weihrauch, edlen Harzen, Kräutern und Gewürzen, die eine harmonische Verbindung miteinander eingehen, wenn sie auf Kohle geräuchert werden. Der Duft verbreitet eine spirituelle Leichtigkeit und hat eine dennoch intensiv reinigende und transformierende Energie, die uns die Tore zu höheren Welten öffnet.
Hier ein kurzer Auszug aus Eigenschaften der einzelnen Bestandteile, die wir zusammengefasst haben: ... bringt Reinheit, Frische und Harmonie ... Frühjahrsputz der Seele (kann man aber auch im Sommer, Herbst und Winter anwenden ... stellt unser Gleichgewicht wieder her ... reinigt und segnet Räume ... reinigt die Atmosphäre, Gegenstände (zum Beispiel Heilsteine), Energiebahnen, die Aura ... öffnet unser Herz und zieht Glück und Erfolg an ... hilft, Einsamkeit, Angst und Verkrampfungen loszulassen ... hält negative Energien fern ... wertvoller Helfer bei der Kontaktaufnahme im Gebet ... unterstützt uns dabei, uns innerlich zu sammeln und öffnet die Verbindung zu höheren Welten ... schenkt uns Frieden ... zerstreut alle Sorgen ... bringt uns Ruhe und einen erholsamen Schlaf ... verbindet uns mit Erdenergien ...
Pyramiden-Tipp: Ich habe mein Schlafzimmer mit unserem „Zauber des Orients“ geräuchert und gereinigt. Ich war sehr skeptisch, ob ich das Aroma bis zum Schlafengehen wieder rausbekommen würde – ich habe festgestellt, dass der Wohlgeruch unseres „Geheimnisses“ dezent im Raum verbleibt und keineswegs den Schlaf beeinträchtigt, im Gegenteil: Ich habe in meinem Schlafzimmer, das von der Energie her eher einem Kraftplatz, aber keinem Ruheraum entspricht, nach langen unruhigen Nächten wieder einmal wie ein Murmeltier geschlafen. Darüber hinaus war die Reinigungswirkung körperlich und seelisch förmlich spürbar.
Allerdings hat das Pyramiden-Team einen großen Nachteil unserer Mischung festgestellt: Sie löst sich buchstäblich in Rauch auf. Wer einmal davon „genascht“ hat, kommt nicht mehr davon los!
(Olibanum) Gummiharz, das aus einigen Boswellia-Arten gewonnen wird; strömt auf glühenden Kohlen einen aromatischen Duft aus; verwendet in antiken und altorientalischen Kulturen, im römisch-byzantinischen Hofzeremoniell sowie in der christlichen (katholischen und orthodoxen) Liturgie. (Meyers großes Handlexikon)
Andere Namen: Olibanum – frankincense (engl.) – lat. t(h)us – griech. thyos = Opfer, Räucherwerk
Art und Herkunft: Boswellia-Arten, der Name „Olibanum“ lässt auf den arabischen Sprachgebrauch schließen und ist seit dem Mittelalter gebräuchlich. Vorkommen: Vorderindien, Südarabien, Nordostafrika. Körperliche Zuordnung: alle Chakren.
Weihrauch wird seit mehr als 4.000 Jahren in Arabien und Somalia gewonnen und war eines der begehrtesten Räucherharze der Antike. In Ägypten ist der Weihrauch seit 3000 v. Chr. belegt und wurde danach mit der Pharaonin Hatschepsut (1500 v. Chr.) in Verbindung gebracht. Myrrhe, Olibanum und andere Harze waren zur damaligen Zeit ein wichtiges Handelsgut und wurden auf der „Weihrauchstraße“, die zwischen Süd- und Ostasien, Afrika, Mesopotamien und dem Mittelmeerraum verläuft, transportiert. Der Weihrauch nahm in der ägyptischen Religion einen besonderen Stellenwert ein, denn das Verbrennen von Räucherwerk begleitete fast jede kultische Handlung, und das Aroma das Weihrauchs war ein Zeichen für die Anwesenheit der Götter. Aufgrund seiner reinigenden Wirkung verwendete man Olibanum auch für die Behandlung unterschiedlicher Krankheiten. Für die Griechen ist Weihrauch seit dem 7. Jh. v. Chr. von Bedeutung, davor wurden Loorbeer und Thymian für Räucherungen verwendet. Weihrauch wurde der Göttin Aphrodite dargebracht und galt als Nahrung der Götter.
Beim Räuchern verbindet der Weihrauch die materielle mit der spirituellen Welt. Er gilt als bestes Mittel für die Weihe, Segnung, Reinigung und Schutz. Weihrauch ist einer der stärksten atmosphärischen Reiniger, öffnet die Seele, reinigt unsere Energiekanäle und macht uns empfänglich für heilende, geistige und kosmische Energien. Er eignet sich besonders als begleitender Duft für die Meditation, das Gebet und die innere Sammlung.
ist der kostbarste und beste Weihrauch, der zur Zeit auf dem Markt ist. Seine Stärke liegt in dem hohen Reinheitsgrad. Man verwendet ihn zur Raumreinigung und um die Atmosphäre, Gegenstände (z. B. Heilsteine), Energiebahnen oder die Aura zu reinigen. Aden-Weihrauch unterstützt uns, uns innerlich zu sammeln und die innere Mitte zu finden und öffnet den Zugang zu höheren Welten. Weihrauch aus Aden (Hauptstadt von Jemen) ähnelt dem aus Eritrea und duftet etwas leichter als der schwere Duft aus Oman.
Vasco da Gama verbreitete dieses Harz erst gegen Ende des 15. Jh. im Abendland. In Ägypten war es wichtiger Bestandteil der Salbenzubereitung, für Räucherungen und für die Parfümierung. Benzoe Sumatra stammt – wie der Name schon sagt – überwiegend aus Sumatra, Malaysia und Java, deshalb auch die Bezeichnung „javanischer Weihrauch“.
Benzoe Sumatra wirkt beruhigend auf die Seele und die Nerven. Es inspiriert uns und fördert die Fantasie, hüllt uns ein und schenkt uns Frieden, wenn die Seele verletzt ist und schirmt uns gegen äußere Einflüsse ab. Das Harz hat stimulierende, wärmende, balsamische und bei Stress und Erschöpfung anregende Eigenschaften. Benzoe Sumatra ist ein wertvoller Helfer bei Entscheidungen und verleiht die Kraft, diese auch in die Tat umzusetzen. Es wirkt aphrodisierend und euphorisierend auf Körper, Geist und Seele.
(Liquidambar orientalis, Hamamelisgewächse) Liquidambar heißt soviel wie „flüssiger Bernstein“, auch flüssiger Amber, Amberbaum und Storax genannt; miniaki = ägyptisch/sumerisch = Festduft. Körperliche Zuordnung: Sakral-Chakra.
Das Herkunftsland von Styrax ist Syrien. Es ist ein flüssiges Harz, welches über Kohleplättchen geträufelt wird, die dann geräuchert werden. Darüber hinaus sind die Styraxwälder in der Türkei bei Bodrum ein großer Hauptlieferant. In der Antike war das Harz einer der wichtigsten Räucherstoffe überhaupt. Er wurde der Göttin Hekate, der Göttin der Zauberpflanzen und Giftgewächse und Herrin aller Hexen und Zauberinnen, geweiht. Styrax wurde oft mit Kalmus gemischt und sollte die geistige Stärke und Selbstverwirklichung unterstützen. In der griechisch-orthodoxen Kirche wird es noch heute zusammen mit Weihrauch bei den Gottesdiensten verbrannt.
Styrax wirkt reinigend und klärend, fördert die Meditation, hat ein lang anhaftendes Aroma und öffnet uns für die Süße der Liebe. Sein schwerer, köstlich süßer und harzig-blumiger Duft fördert die mediale Arbeit und übersinnliche Fähigkeiten, findet Verwendung bei der Magie, eignet sich als psychischer und physischer Schutz, verleiht geistige Stärke und führt zu tiefer Entspannung.
Das Räuchern mit Styrax währt Insekten ab, wirkt Schlaf fördernd, wird verwendet für Liebesräucherungen, lindert Zorn und Reizbarkeit und hilft dabei, einen gesunden Ehrgeiz zu entwickeln. Darüber hinaus hat Styrax die Eigenschaft, negative Gedanken und „böse Geister“ zu vertreiben, denn die meiden das Aroma von Styrax.
(Commiphora abyssincia/molmol = Balsamstrauchgewächs), auch Mekkabalsam genannt, wirkt reinigend, desinfizierend und klärend. Myrrhe war im Altertum neben dem Weihrauch das wichtigste Räuchermittel überhaupt, das auch in der antiken Medizin Verwendung gefunden hat. In Ägypten wurde Myrrhe als Opfer für Ra und Isis dargebracht, in Griechenland der Aphrodite. Myrrhe kommt überwiegend aus Südwestasien und Nordostafrika, besonders aus der Region um das Rote Meer.
Gute Myrrhe-Harze duften beim Räuchern warm, würzig und leicht süßlich. Sie wirkt balsamisch, reinigend, desinfizierend und klärend. Sie öffnet uns für die geistige Welt und ist geeignet, die seelische, geistige und materielle Welt in Einklang zu bringen. Das leicht bittere Aroma von Myrrhe zerstreut unsere Sorgen und besänftigt unsere Gefühle, mobilisiert neue Kräfte, erdet uns und verleiht Konzentration. Als körperliche Zuordnung gelten das Wurzel-, Sakral- und Scheitelchakra. |
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