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In diesem „esoterischen Lexikon“ beschreiben wir alternative Heilmethoden in Kurzform und erklären allgemein gebräuchliche esoterische Begriffe, die im täglichen Sprachgebrauch auftauchen.

 

Das Lexikon erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird in Zukunft ständig um neue Begriffe erweitert.

 

Für Anregungen sind wir dankbar und nehmen auch gern Begriffe nach Ihren Vorschlägen in diese Liste auf – bitte schreiben Sie an:

marion.kroh@reiki-pyramide.de

 

 

 

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z

 

   A

 

Akupunktur

ist ein etwa 4.000 Jahre altes chinesisches Heilverfahren.

Der menschliche Körper besitzt mehr als 350 Akupunkturpunkte, die auf den Meridianen liegen, die diese Punkte miteinander verbinden. Durch das Einstechen feiner Akupunkturnadeln werden diese Punkte stimuliert, um das Fließen der Lebensenergie (Chi, Qi, Ki, Prana [im Indischen]) anzuregen und somit die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Anwendung bei: Schmerzzuständen, Blutdruckproblemen, Angstzuständen u. v. a. m. Auf Antrag werden die Akupunktur-Behandlungen teilweise von verschiedenen Krankenkassen übernommen.

Alliance, Reiki

The Reiki-Alliance, 1982 gegründet von » Phyllis Lei Furumoto,

der Enkelin und Nachfolgerin von » Hawayo Takata, die Reiki der westlichen Welt zugänglich gemacht hat. Ein Zusammenschluss von Reiki-Meistern (Reiki-Lehrern), die sich den natürlichen und ethischen Grundlagen von Reiki verschrieben haben und diese in ihren Seminaren an ihre Schüler weiter geben.

Aromatherapie

Begründer der Aromatherapie war der französische Chemiker René-Maurice Gattefosse.

Die Aromatherapie ist wie alle alternativen Heilmethoden eine ganzheitliche Methode, die auf Körper, Geist und Seele einwirkt. Es gibt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, z. B. als ätherisches Öl (vermischt mit einem Trägeröl wie Mandel- oder Jojobaöl) auf die Haut aufgetragen, als Inhalation in Verbindung mit heißem Wasser, als Bad oder das Verdampfen des äth. Öls in einer Duftlampe. Ätherische Öle sind hoch konzentriert und können Hautreizungen hervorrufen. Deshalb müssen sie bei der körperlichen Anwendung auf der Haut verdünnt werden. Man sollte sie als Selbstmedikation niemals innerlich (also einnehmen) anwenden, sondern nur auf Anweisung eines Arztes oder Heilpraktikers. Die meist verwendeten äth. Öle zur Heilanwendung: » Lavendel (mild schmerzlindernd), Kamille (beruhigend), Sandelholz (antiseptisch), Rosmarin (mild stimulierend), Rose (antiseptisch), Pomeranze (beruhigend), Majoran (mild schmerzlindernd), Geranium (mild zusammenziehend), Jasmin (antidepressiv), Eukalyptus (antiseptisch).

Immer häufiger findet am in Deutschland, der Schweiz und Österreich Heilpraktiker und Aromatherapeuten, die neben der pragmatischen Anwendung der ätherischen Öle auch mit ihren feinstofflichen Schwingungen arbeiten. Die Eigenschaft der äth. Öle, keimtötend und krampflösend zu sein, wird zum Anlass genommen, die Persönlichkeit der Pflanze zu erfassen, um sie dann entsprechend dem Wesen des Klienten zuzuordnen und therapeutisch einsetzen zu können. Je stärker die Ähnlichkeiten zwischen Pflanze (Öl) und Mensch/Klient sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer körperlichen und seelisch-geistigen Veränderung kommt.

Astralreisen

» Außerkörperliche Erfahrungen und » Nahtoderlebnis

Bei einer Astralreise verlässt die Seele den Körper, ohne jedoch den körperlichen (physischen) Tod zur Folge zu haben, so dass die Seele jederzeit wieder in ihren Körper zurück kehren kann. Bei einer Astralreise überwindet man Zeit und Raum, ist aber über die so genannte „Silberschnur“ – eine energetische Verbindung – mit seinem physischen Körper verbunden. Solch eine Reise kann auf bewusste und unbewusste Weise geschehen. Genau genommen sind unsere Träume eine Form von Astralreisen, die unbewusst und nicht willentlich unternommen werden. Die bewusste Form von Astralreisen, wenn die Seele den Körper verlässt, ist in erster Linie Menschen möglich, die medial begabt und spirituell hoch entwickelt sind. Sie sind in der Lage, diese Reisen zu steuern und willentlich bestimmte Orte aufzusuchen oder sich in bestimmte Situationen zu begeben. Die Betroffenen berichten über ein „bleiernes Gefühl“, fühlen sich wie gelähmt, sehen ihren Körper liegen (sitzen, stehen), während sie ihn verlassen, haben oftmals Probleme, wieder zurückzukehren, empfinden Schmerzen und/oder haben das Gefühl, wie durch einen riesigen Strudel wieder in ihren Körper gezogen zu werden. Ein „Abbruch“ einer Astralreise, z. B. durch eine Störung von außen, führt zu dem Gefühl, „irgendwie neben sich zu stehen“, zu Konzentrations- und Orientierungsstörungen, was im schlimmsten Fall über mehrere Tage, mindestens aber für mehrere Stunden anhalten kann.

Aufgestiegene Meister

Der esoterische Grundgedanke der „Aufgestiegenen Meister“ ist der, dass diese Meister hoch entwickelte menschliche Wesen sind, die bewusst auf ihre eigene Weiterentwicklung

verzichten und den Menschen auf der Erde weiter helfen. Sie beherrschen vollständig die materielle Ebene und sind in der Lage, einen menschlichen Körper anzunehmen, um mit den Menschen in Verbindung treten zu können. Während dieser Inkarnation sind sie sich ihrer Aufgabe bewusst und führen diese selbstlos zum Wohle der Menschheit aus.

Nach eigenen Angaben stand Helena Blavatsky (* 12.08.1831, † 08.05.1891), eine schillernde Persönlichkeit und Begründerin der Theosophischen Gesellschaft, in Kontakt mit aufgestiegenen Meistern.

Aufgestiegene Meister, deren Energie in den Quintessenzen bei Aura-Soma vorhanden ist: El Morya, Kuthumi, Lady Nada, Hilarion, Serapis Bey, Der Christus, Saint Germain, Orion und Angelika, Pallas Athene und Aeolus, Lady Portia, Lao-Tse und Kwan-Yin, Sanat Kumara, Maha Chohan und Djwal Khul.

» (Aura-Soma Quintessenzen) und » Avatar

Aura

Elektromagnetisches Feld des menschlichen Körpers.

Die Aura eines Menschen besteht aus mehreren feinstofflichen Körpern. Die für den medial begabten (hellsichtigen) Menschen sichtbaren Schichten bestehen aus dem Ätherkörper (Ätherisches Doppel, Innerer physischer Körper), dem Emotionalkörper (Astralleib), dem Mentalkörper und dem Kausalkörper (Spiritueller Körper). Jeder dieser Körper hat eine bestimmte Schwingung, je besser diese verschiedenen Schwingungen miteinander harmonieren, desto ausgeglichener und folglich auch gesünder ist der Mensch. Weitere Infos ... »

Aura-Fotografie

» Kirlian-Fotografie

Aura-Soma

Farbtherapie seit 1984, bestehend aus ca. 100 eckigen Glasfläschchen,

in der sich größtenteils zwei unterschiedliche farbige Schichten (in Ausnahmefällen auch nur eine) von Flüssigkeiten (Öl/Wasser) befinden. „Aura“ bedeutet soviel wie Hauch, Dunst oder Schimmer; das Wort hat noch viele weitere Bedeutungen. „Soma“ ist altgriechisch und bedeutet Körper, im » Sanskrit bedeutet es soviel wie „geheimnisvoller Trank, der die Seele in einen Rauschzustand versetzt“. Der britischen Pharmazeutin Vicky Wall, der Schöpferin von Aura-Soma, wurde diese Wortkombination als Name für das von ihr geschaffene System medial durchgegeben. Nach eigenen Angaben schuf sie „Geister in Flaschen“, die wahre Bedeutung, was sie wirklich geschaffen hatte, wurde ihr erst wesentlich später bewusst. Aura-Soma ist eine Art „Seelentherapie“, die durch ihre Farbkombination in Verbindung mit Auszügen aus verschiedenen Kräutern, pflanzlichen Extrakten, Kristallen und Edelsteinen, Öl und Wasser sowie auf der Grundlage verschiedener Weisheitslehren (Kabbala, Tarot, I Ging) ganzheitlich auf Körper, Geist und Seele wirkt und bei regelmäßiger Anwendung tief greifende Erfahrungen und auch Veränderungen hervorrufen kann. Aura-Soma ist ein in sich geschlossenes System zur ganzheitlichen Heilwerdung, das mit anderen alternativen Heilmethoden wie z. B. Reiki sehr gut harmoniert und angewendet werden kann. A.-S. besteht aus den 3 wichtigsten Produkten wie den » Equilibrium-Ölen, den » Pomandern und den Meister- oder » Quintessenzen.

Außerkörperliche Erfahrungen

» Astralreisen

Avatar

» Inkarnation und » Aufgestiegene Meister sowie » Sai Baba

Ein Avatar ist eine Inkarnation des göttlichen Bewusstseins auf Erden. Er wird nicht aus karmischen Gründen geboren, sondern ist sich seiner Aufgabe zum Wohle der Menschheit sehr wohl bewusst.

Ayurveda

ist die Wissenschaft vom Leben und das wahrscheinlich älteste medizinische System ...

... der Welt (ca. 4000 v. Chr.). Die Grundlagen liegen in der indischen Zivilisation und der hinduistischen Philosophie. Die ursprüngliche Quelle sind die heiligen Schriften der Veden und die Samhitas (Texte über Gesundheitsvorsorge und medizinische Prozeduren). Wenn die Doshas (Pitta – Kraft der Hitze und der Energie, Kapha – Kraft des Wassers und der Gezeiten, und Vata – Kraft des Windes) in Einklang stehen, ist der Mensch gesund, sind sie unausgeglichen, verursachen sie eine Erkrankung. Ayurveda ist eine ganzheitliche Methode, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt und deren Ziel es ist, vielmehr die Gesundheit zu erhalten als Krankheiten zu heilen.

Bitte besuchen Sie auch unsere Seite » Ayurvedische Wellness-Massagen

   B

Bachblüten

Die Bach-Blütentherapie geht auf den englischen Arzt und Forscher Dr. Edward Bach

(1886–1936) zurück und wurde in Deutschland von Mechthild Scheffer in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter entwickelt. Es ist ein natürliches Verfahren zur Förderung der Gesundheit und besteht aus der Einnahme von bestimmten Blütenessenzen in homöopathischer Dosis als Selbstbehandlung sowie über Heilpraktiker oder psychologisch ausgerichteten Praxen und Institutionen. Dr. Edward Bach hat festgestellt, dass verschiedene Blüten eine Wirkung auf bestimmte Seelenzustände ausüben. Diese Blüten werden zum Teil noch heute in England an den ursprünglichen Plätzen nach den Vorgaben von Dr. Bach „geerntet“ und auf energetischem Wege in Wasser gelöst. Diese Bachblüten-Essenz ist hochkonzentriert und wird zur Anwendung mit Wasser (oder einer alkoholischen Trägerflüssigkeit) verdünnt. Als „Erste-Hilfe-Flasche“ gelten die Rescue-Tropfen, eine Zusammensetzung aus mehreren Blüten-Essenzen, die z. B. bei Schockzuständen jeder Art eingesetzt werden können. Darüber hinaus gibt es die Rescue-Creme, die z. B. bei Insektenstichen, Verbrennungen wie Sonnenbrand und bei Ekzemen und Ähnlichem gute Dienste leistet. In der Regel sind die Bachblüten sowie die weiteren Produkte des Systems in Apotheken erhältlich.

Breuß-Massage

Rudolf Breuß ging seinerzeit davon aus, dass sich eine degenerierte Bandscheibe wieder regenerieren kann.

Seine Methode erklärt er am Beispiel eines nassen Schwammes, der, wenn er vollkommen ausgetrocknet ist, platt und starr ist. Durch die Breuß-Massage wird diese Trockenheit und Steifheit wieder aufgehoben. Diese Massage ist eine sanfte, entspannende Massage, die Körper und Seele gut tut. Um eine Heilung zu unterstützen, wird mit reinem Johanniskrautöl gearbeitet, das bis in die feinsten Nervenenden eindringt und so die Heilung fördert. Durch Magnetisieren (nach Breuß) nach der Massage werden Blockaden gelöst und ein gleichmäßiger Energiefluss angeregt. Die Breuß-Massage hilft, Rückenprobleme zu lindern und Stress abzubauen.

Oftmals wird eine Breuß-Massage mit der Wirbelsäulen-Therapie nach » Dieter Dorn kombiniert.

Breuß-Methode

Die Breuß-Methode wurde von dem Österreicher Rudolf Breuß entwickelt. Es handelt sich um eine feinfühlige ...

... energetisch-manuelle Rückenmassage, die sanft seelische und körperliche Verspannungen lösen kann. Die Wirbelsäule wird gestärkt, und die gestaute Energie in diesem Bereich wieder ins Fließen gebracht.

Im Bereich der Wirbelsäule befinden sich alle Nervenstränge und auch der Hauptenergiekanal (Meridian). Diese verzweigen sich von dort aus in den ganzen Körper. Die Breuß-Massage wird von Dorn-Breuß-Therapeuten auf und neben der Wirbelsäule ausgeführt » Dieter Dorn

Breuß, Rudolf

Rudolf Breuß (1899-1990) aus Bludenz in Österreich war 40 Jahre seines Lebens als Elektrotechniker tätig.

Die längste Zeit seines langen Lebens praktizierte er als Heilpraktiker, Naturheilkundiger, Heiler und Volksmedizin-Experte. Vor allem durch sein Standard-Werk „Krebs – Leukämie und andere scheinbar unheilbare Krankheiten, Ratschläge zur Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten“ ist er bekannt geworden. Breuß soll Tausende, teilweise bereits aufgegebene Krebs- und Leukämiekranke, viele davon durch Atteste und Dankschreiben belegt, geheilt haben.

   C

 

 

Chakra

[Mehrzahl: Chakren, auch Chakras, Chakra = Sanskrit] Chakren sind Energiezentren,

die über den ganzen Körper verteilt und durch feine energetische Linien miteinander verbunden sind (vergleichbar den Meridianen bei der Akupunktur). Die traditionelle Chakren-Lehre kennt 7 Hauptchakren; sie befinden sich in vertikaler Linie auf der Körpervorderseite und finden auf der Körperrückseite ihre Entsprechung, sind jedoch dort kleiner ausgeprägt. Man kann sich die Chakren wie energetische Zahnräder vorstellen, die sich jeweils entgegen gesetzt drehen [Chakra = Rad] und ineinander übergreifen. Überlieferte Schriften sprechen von mehr als 88.000 Chakren, die durch so genannte Nadis (feine energetische Linien) verbunden sind. Auf einer historischen tibetischen Abbildung sind die 7 Hauptchakren zu erkennen sowie eine große Anzahl von Nebenchakren, die durch ein nahezu unübersehbares Netz von feinen Energiekanälen (den Nadis) verbunden sind. Einige überlieferte Texte sprechen von ca. 350.000 Nadis, durch die kosmische Energie fließt. Diese vereinigen sich in 14 Hauptnadis, die wiederum mit den Chakren korrespondieren. Weitere Infos ... »

   D

Dorn-Methode

Mit der Dorn-Methode, die Dieter Dorn, ein Landwirt aus dem Allgäu, entwickelt hat, ...

... können Rückenbeschwerden auf sanfte Art und Weise behandelt werden, wobei in vielen Fällen eine Linderung der Schmerzen zu verzeichnen ist. Die Methode ist sehr sanft und für den Klienten ungefährlich. Erforderlich ist nur ein bisschen Ausdauer und Geduld, die Übungen auch zu Hause weiter durchzuführen. In den meisten Fällen kombiniert man die Dorn-Methode mit einer » Breuss-Massage, siehe oben. Bei der Dorn-Methode werden nach dem Beinlängenausgleich Becken und Kreuzbein sowie die Wirbelsäule gerade gerichtet.

   E

Edelsteintherapie

» Heilsteine

Equilibrium-Öle

» Aura-Soma – bestehend aus einer farblichen Öl-/Wasser-Mischung.

Sie sind die Basis von Aura-Soma. Die E.-Öle enthalten Auszüge aus verschiedenen Kräutern, pflanzlichen Extrakten, Kristallen und Edelsteinen, Öl und Wasser. Man schüttelt die ausgesuchte Flasche und trägt die Emulsion wie ein Band auf den Körper auf (welches Öl auf welche Körperstelle aufgetragen werden soll, darüber gibt es umfangreiche Literatur.

Esoterik

Das Wort „Esoterik“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie ...

... „nach innen gerichtet“, „geheimes Wissen“ – im Gegensatz zur » Exoterik, dem Wissen, das jedem zugänglich ist. Dieses Geheimwissen war in früheren Zeiten nur einigen wenigen Auserwählten zugänglich wie Medizinmännern, Schamanen, Druiden und Priestern, die ihr Wissen an ausgesuchte Schüler weiter gaben. Diese Urweisheiten finden sich auch in den großen Weltreligionen wieder wie die Gnostik im Christentum, die Kabbalistik im Judentum und der Sufismus im Islam.

Esoterik bezeichnet das Gebiet der Grenzwissenschaften, des Okkultismus, aber auch den Weg der Spiritualität, um innere Erfahrungen und Weisheit zu erlangen. Darüber hinaus gibt es diverse therapeutische Systeme, die dem Bereich der Esoterik zugeordnet werden, was auf die meisten alternativen Heilmethoden heute zutrifft.

Die Menschen, die dem esoterischen Gedankengut vertrauen, werden immer zahlreicher. Jeder 3. Deutsche glaubt daran, dass man die Zukunft vorhersagen kann, jeder 5. ist davon überzeugt, dass man Verbindung zum Jenseits aufnehmen kann, und bereits jeder 7. meint, selbst über magische Fähigkeiten zu verfügen (oder kennt zumindest jemanden, der das kann). Die Grenzen zwischen Religion, Aberglauben und Lebenshaltung verschwimmen. Die Sehnsucht nach einer ganzheitlichen Lebensführung wird immer stärker, und es gibt immer mehr Menschen, die alte Weisheitssysteme wie Tarot oder Pendeln oder auch die Astrologie bei Entscheidungen zu Rate ziehen oder ihre Wohn- und Gartenräume nach » Feng-Shui-Richtlinen ein- und ausrichten.

Exoterik

Die Lehre vom „Äußeren“, vom „Nichteingeweihten“ –

Wissen, das jedem zugänglich ist. ... [grch. exoteros „der Äußere“, d. h. für Außenstehende, Nichteingeweihte verständlich]

   F

Feng Shui

Wind und Wasser. Chinesische Lehre der Harmonie von Räumen und Gärten,

Kunst der chinesischen Geomantie, Jahrtausende alte Kunst zur korrekten Positionierung von Gebäuden, Gärten/Anlagen und Straßen (Flussverlauf, Berg- und Hügelformen u. a.) in der Landschaft. Dabei wird berücksichtigt, dass das Ki (jap., chinesisch Chi oder Qi, indisch Prana) optimal fließen kann und Bauwerk bzw. Garten/Anlage/Straße in Harmonie mit der Natur und dem Fluss des Ki in Verbindung stehen. Auch in der westlichen Welt findet Feng Shui immer mehr Anwendung und Liebhaber, die ihre Wohnräume und Gärten nach den Richtlinien ein- und ausrichten. Durch einfache kleine Veränderungen kann praktisch jeder seine Wohnräume den Richtlinien des Feng Shui anpassen, wenn man die Bedeutung der einzelnen Baquas berücksichtigt. Baqua = Aufteilung des Raumes (Wohnraum oder Garten, Gebäude) in 9 verschiedene Bereiche, von denen jeder Bereich seine ganz eigene Bedeutung und Aufgabe hat.

Furumoto

Phyllis Lei, Enkelin und Nachfolgerin von Hawayo Takata und Großmeisterin des Reiki,

Begründerin von » The Reiki Alliance, die bei einem Treffen der Reiki-Meister im Jahre 1982 ins Leben gerufen wurde.

   G

Ganesha

Elefantenköpfige hinduistische Gottheit, Sohn von » Shiva und Parvati. 

Gott des Anfangs und der Überwindung von Hindernissen, Glücksbote. Mantra: Ganesha Shararam, Shararam Ganesha. Sein Geburtstag wird am 4. Tag des Mondmonats Bhadrapada (August/September) gefeiert. Dazu werden Ganesha-Statuen durch Bombay getragen, und zu diesem äußerst beliebten Fest strömen Tausende von Besuchern in die Stadt.

Der Legende nach ist Shiva nicht wirklich sein Vater, dort heißt es, dass Parvati sich wusch und dabei aus Salbe und Erde von ihrem Bein einen Menschen formte. Sie erweckte ihn zum Leben und befahl ihm, während ihres Bades an der Tür zu wachen. Shiva fand einen fremden Gottmenschen in seinem Haus vor, und als Shiva durch die Tür gehen wollte, verwehrte ihm Ganesha den Eintritt. Shiva wurde zornig und schlug Ganesha den Kopf ab. Als er bemerkte, dass er seinen Sohn getötet hatte, befahl er seinen Dienern (Ganas), ihm den ersten Kopf zu bringen, den sie fanden. Sie brachten einen Elefantenkopf, den er Ganesha auf die Schultern setzte und diesen wieder zum Leben erweckte. Ganesha wurde in die Götterfamilie aufgenommen und erhielt den Titel Ganesha (Ganapati), Herr über die Ganas (Diener). Er wurde wegen seines Mutes als Parvatis Türwächter zum Wächter über den Eingang und zum Gott der Neuöffnung und des Anfangs. Zu Beginn von Unternehmungen wie Reisen, Hochzeiten, an Neujahr und anderen Neuanfängen wird sein Name angerufen und sein Segen beschworen.

Persönlicher Hinweis: Ich liebe diesen kleinen, dicken, lustigen und süßen elefantenköpfigen Gott, der als „Türöffner zum Glück“ fungiert ... und das Mantra ist wunderschöööönnn ...

Geomantie

[griech.: Erdweissagung] Unsere gesamte Erdkugel ist von geomantischen Linien

(= Kraft-/Energie-Linien) überzogen, die ein Gitter (Hartmann-Gitter) bilden und an den Kreuzungspunkten eine besondere Energie ausstrahlen. Auf solchen Kreuzungs(Kraft)punkten wurden in alten Zeiten sakrale Bauten (wie Kathedralen) oder heidnische Kraftplätze wie z. B. Stone Henge erbaut. Im heutigen Verständnis könnte man es als „Gewahrsein der Erde“ bezeichnen. Dieses Gewahrsein umfasst die feinstofflichen und harmonischen Wirklichkeiten, die die Erde als lebendiges Wesen ausweisen. Bei den Chinesen (» Feng Shui) und den Arabern ist Geomantie eine weit verbreitete Kunst des Orakels, aus natürlichen Erdinformationen, Punkten und Linien des Erdbodens eine günstige Lage für Siedlungs-, Kult- und Grabstätten zu erkunden. Geomanten sind Fachleute, die sich einerseits auf die Erforschung dieser Energielinien, andererseits aber auch auf die Suche dieser Linien/Gitter/Kreuzungspunkte spezialisiert haben (mit Rute, Pendel, spez. geomantischen Geräten), um günstige Wohn- und Lebensbedingungen herauszufinden und somit Erkrankungen vorzubeugen oder bereits bestehende Erkrankungen zu lindern oder zu heilen.

Gläserrücken

Okkulte Praktik. » Okkultismus.

Hier werden Buchstaben oder Zahlen am Rand eines Blattes aufgeschrieben. Ein umgedrehtes Glas (oder eine Tasse) wird in die Mitte des Blattes gestellt, und die Beteiligten, die sich im Kreis um einen Tisch herum gesetzt haben, auf dem das Blatt liegt, legen einen Finger auf den Rand des Glases und konzentrieren sich gemeinsam auf eine gestellte Frage. Nach einer Weile beginnt das Glas, zu einzelnen Buchstaben zu wandern, die in der Reihenfolge zusammengesetzt werden und die Antwort auf die gestellte Frage ergeben.

Guru

Indischer spiritueller Lehrer, der seine Schüler religiös unterweist

und in Meditationstechniken einführt, geistiger Führer, Respektsperson, auch Anrede für Lehrer oder im weiteren Sinne für alle Autoritäten. Als Guru wird jemand bezeichnet, der von Einzelnen oder einer Gruppe als geistiger Führer anerkannt wird. Berühmte indische Gurus: u. a. Maharishi Mahesh Yogi, » Satya Sai Baba, Bhagwan Shree Rajneesh. Im Westen wird die Bezeichnung „Guru“ meist abschätzend gebraucht für charismatische religiöse Führer, die ihren Anhängern blinden Gehorsam abverlangen.

   H

Hayashi, Chujiro

Schüler und Nachfolger von » Dr. Mikao Usui,

der nach neuesten Recherchen eine eigene Form von » Reiki erschaffen hat, die von seiner Schülerin » Hawayo Takata in die westliche Welt getragen wurde. Genau genommen lehren wir Reiki-Lehrer nicht das Usui-Reiki, sondern eigentlich eine Form von „Hayashi-Takata-Reiki“. [Literatur: Das Reiki-Kompendium, Petter, Rand, Lübeck, Windpferd Verlag, Aitrang] Dr. Chujiro Hayashi, pensionierter Marineoffizier, suchte nach einer Möglichkeit, seinen Mitmenschen zu dienen, traf mit Dr. Usui zusammen und wurde von ihm in Reiki eingestimmt. Er gründete eine kleine Klinik in Tokio, die allen Menschen offen stand, die Heilung durch Reiki erfahren oder dies selbst lernen wollten. 1935 wurde Hawayo Takata mit einer Krebserkrankung in diese Klinik gebracht, von der sie durch Reiki geheilt wurde. Sie begann ihre Ausbildung bei Dr. Hayashi und blieb mit ihren beiden Töchtern ein Jahr in Japan und ging mit dem Geschenk der Heilung nach Hawaii zurück. Hayashi hatte Probleme, seinen Dienst bei der Marine und dem bevorstehenden Krieg zwischen Japan und den Vereinigten Staaten mit seiner Lebensauffassung in Einklang zu bringen und „brachte seine Angelegenheiten in Ordnung“. Er rief alle Reiki-Meister zusammen und bestimmte Hawayo Takata (eine gebürtige Japanerin) zu seiner Nachfolgerin.

Heilsteine

Heilsteine sind Steine, Gesteine, Mineralien oder Edelsteine, die auf uns Menschen eine

nachvollziehbare Wirkung im körperlichen, seelischen, mentalen oder geistigen Bereich zeigen. Steine, die sich aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften dazu eignen, für medizinische oder therapeutische Zwecke verwendet zu werden.

Hopi-Ohrkerzen

» Hopi-Ohrkerzen-Therapie

   I

Inkarnation

[lat.: Fleischwerdung, kirchenlat.: incarnatio, ital.: incarnato = zu carne = Fleisch]

In vielen Regionen darüber hinaus die verbreitete Vorstellung, wonach sich göttliche Wesenheiten in irdischer Form als Mensch verkörpern, z. B. Jesus Christus als Menschwerdung Gottes oder in Indien die Avatare als Inkarnation des Göttlichen.

» Reinkarnation

   J

 

 

   K

Kabbala

[hebräisch: Überlieferung], seit dem 13. Jahrhundert Name der jüdischen Mystik,

 

die zum Teil auf eine sonst verschollene jüdische Erkenntnislehre zurück geht.

Karma

Karma = Tat, Handlung, Aktivität » Sanskrit

Karma bezeichnet in den indischen Religionen das Gesetz, nach dem im Kreislauf der Wiedergeburt jeder Mensch durch seine Taten bestimmt, in welcher Daseinsform (Tier, Pflanze) oder Kaste er wiedergeboren wird (Karma-Gesetz).

Karma kann verstanden werden als 1. eine geistige oder körperliche Handlung, 2. die Konsequenz einer geistigen oder körperlichen Handlung, 3. die Summe allen Tuns eines Individuums in diesem oder vergangenen Leben, 4. die Kette von Ursache und Wirkung in der moralischen Welt (Kausalgesetz) und 5. rituelles Handeln. Es bleibt nichts ungeschehen, und Geschehenes bleibt nicht ohne Wirkung.

Kartenlegen

» Tarot Kartenorakel.

Es gibt verschiedene Lege- und Kartensysteme zur Beantwortung gestellter Fragen und Entscheidungsfindung, z. B. normale Spielkarten, Engelkarten, Aura-Soma-Karten, Tarotkarten, Reiki-Karten, Partner- und Liebeskarten u. v. a. m.

Kinesiologie

(auch „Angewandte Kinesiologie“)

Diese Methode basiert auf der Annahme, dass die Stoffe, die uns schaden oder krank machen, eine Muskelschwäche verursachen, weil sich das elektromagnetische Feld des Körpers verändert. Für den Kinesiologischen Muskeltest müssen in der Regel zwei Personen anwesend sein, dieser Test wurde im Zuge der „Touch for Health“-Methode entwickelt und wird heute in Heilpraktiker- und Kinesiologischen Praxen sowie auch von Laien gleichermaßen angewandt.

Die Schilderung eines Testversuchs wird an Hand eines Beispiels für die Funktion eines Chakras geschildert. Die Testperson legt die rechte Hand auf das auszutestende Chakra auf und streckt gleichzeitig den linken Arm im rechten Winkel seitlich vom Körper weg. Die andere Person versucht nun, den ausgestreckten Arm mit sanftem Druck runterzudrücken, während die Testperson versucht, mit Widerstand den Arm gestreckt zu halten. Ist das Chakra harmonisch in seiner Funktion, wird der ausgestreckte Arm dem Druck Stand halten, während bei einem blockierten Chakra der Arm bereits durch einen geringen Druck nieder gedrückt werden kann. Diese Versuche lassen sich für jede beliebige Austestung vornehmen, wie z. B. Allergien, Hautkrankheiten oder Dosierungen von Medikamenten. Es kann nahezu alles ausgetestet werden, was das Wohlbefinden, geistige, seelische oder körperliche Zustände oder auch Krankheiten betrifft.

Messungen mit einem speziellen Kinesiometer haben ergeben, dass bei einem solchen Test einem Druck von ca. 20 kg standgehalten werden kann, während bei einem Druck von ca. 8 kg kein Widerstand mehr geleistet werden kann, wenn das Chakra (oder das, was ausgetestet werden soll) blockiert ist oder sich nicht in Harmonie befindet.

Über den Armtest hinaus gibt es noch den Fingertest, wobei der Daumen und der Zeigefinger einer Hand zusammengepresst werden, während die andere Hand versucht, die zusammen gepressten Finger auseinander zu drücken. Dabei wird die Konzentration auf den auszutestenden Zustand gelenkt, wobei auch hier deutlich „Stärke“ und „Schwäche“ sichtbar gemacht werden können.

Kirlian-Fotografie

Das ukrainische Ehepaar Valentina und Semjon Kirlian entdeckte 1939 den nach ihnen

benannten Kirlian-Effekt eher zufällig bei der Reparatur eines Hochfrequenzgerätes (Diathermie-Gerät). Der Begriff Kirlian-Fotografie (auch Hochspannungsfotografie) bezeichnet das Verfahren zur Abbildung einer Hochspannungsentladung, wobei Körperteile, Tiere und Pflanzen (mit ihrer feinstofflichen Abstrahlung) als Elektrode dienen. Diese strahlenden Leuchterscheinungen (z. B. die menschliche Aura) sind selbst leuchtende Entladungskanäle, die von der Elektrode (also Mensch, Tier, Pflanze) ausgehen und durch die Kirlian-Fotografie sichtbar gemacht werden können. 1963 wurde das Verfahren nach vielen Jahren der Beschäftigung und Versuchen mit diesem Effekt patentiert. Heute dient dieses Verfahren auch zur Analyse von feinstofflichen Disharmonien im Bereich der menschlichen Aura oder der Chakren und wird in Kombination mit alternativen Heilmethoden angewandt.

Klangmassage

mit tibetischen Klangschalen » Tibetische Klangmassage

   L

Lavendel

Lavandula officinalis und viele weitere Sorten. Ein wahres Wunderkraut,

 

das so vielfältige Einsatzmöglichkeiten als ätherisches Öl oder Blüten kennt, dass es unmöglich ist, hier alles aufzuzählen. Wer kennt sie nicht, die wundervoll blühenden Lavendelfelder der Provence, und wenn man sie nicht direkt bestaunen konnte, dann sind einem zumindest Bilder im Gedächtnis, welche die dicken Ballen in sattem Violett zeigen. Über die Verwendung von Lavendel in Parfüms und Seifen hinaus findet er seine Anwendung in der Aromatherapie. Sein Öl hilft bei Unruhezuständen, Verbrennungen, Insektenstichen, Muskelkrämpfen und Muskelschmerzen, als Erste Hilfe bei Nasenbluten und Schnittwunden, bei Pickeln und Pusteln und noch vieles andere mehr. Als Kräuterkissen unterm Kopfkissen beruhigt er und hilft beim Ein- und Durchschlafen, auf die Stirn gelegt lindert er Kopfschmerzen, und als Duftsäckchen im Kleiderschrank leistet er ebenfalls gute Dienste.

Lenormand, Marianne

Mademoiselle Lenormand (1772-1843) begann bereits als Kind, aus der Hand zu lesen.

Sie lernte von den Zigeunern die Wahrsagerei, errechnete Horoskope und deutete Kartenbilder. Für die Deutung eines Kartenbildes brauchte die „Sibylle von Paris“ manchmal einen ganzen Tag, deshalb waren ihre Prophezeiungen stets so treffsicher. Der Adel und die reichen Leute gingen bei der Lenormand ein und aus und mussten tief in die Tasche greifen. Selbst Napoleon und Josephine suchten Rat bei der berühmten Kartenlegerin. Da Horoskope errechnen und Kartenbilder deuten für die Lenormand sehr aufwendig und daher sehr kostspielig waren, eignete sie sich das Kaffeesatzlesen und die Deutung mit dem „schwarzen Huhn“ an, um so auch den weniger betuchten Leuten mit gutem Rat zu dienen. Mlle. Lenormand war während ihres Daseins viele Male im Gefängnis, da man sie der Hexerei beschuldigte. Sie starb als berühmte Autorin und schwerreiche Frau an einer infizierten Operationswunde.

(Quelle: http://www.madame-lenormand.de)

Lingam

» Sanskrit (auch Linga = Phallus) wird als Inkarnation Shivas verehrt und ist eine

Nachbildung des (erigierten) männlichen Gliedes, ein Kultsymbol (Shiva gilt auch als Gott der Fruchtbarkeit). Lingams sind meist aus Stein gemeißelt, oder sie sind Flusskiesel, aus Sand oder auch ein Ameisenhügel. Lingams werden verehrt und wie alle religiösen Symbole gesalbt oder geölt und/oder mit Blumen, Früchten, Blättern und Süßigkeiten geschmückt oder mit edlen Pasten wie z. B. aus Sandelholz bemalt. Lingam und » Yoni stehen für die Vereinigung von Männlichem und Weiblichem, von Himmel und Erde. Sie stehen für einen kraftvollen Ausdruck des Lebens. Deshalb gibt es in der Darstellungsweise häufig die Kombination von Yoni und Lingam.

   M

Massage

Die Massage ist eine der ältesten Therapien und wurde in China, Griechenland  und

Mesopotamien bereits vor mehr als 5.000 Jahren angewandt. Eine regelmäßige Körpermassage kann den allgemeinen Gesundheitszustand und die Vitalität fördern. Besondere Techniken lösen Muskelverspannungen und erleichtern Gelenkversteifungen, bringen den Lymphfluss in Gang und stärken die Zirkulation des Blutes. Arten der Massage z. B.: Therapeutische Massage, Shiatsu, Lymphdrainage, Reflexzonenmassage, Sport-, Baby-, Biodynamische Massage.

Meditation

Das Wort „Meditieren“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie

„in die Mitte gehen“. Meditieren kann man, indem man sich in die Stille begibt, Meditation kann aber auch ein Gebet sein, ein Ritual, ein Spaziergang in der Natur, das Singen (Chanten) von Mantren oder das Konzentrieren auf einen Gegenstand, z. B. eine Kerzenflamme. Der Sinn einer Meditation liegt darin, die eigene Mitte zu finden, sich gewissermaßen zu „zentrieren“, sich zu entspannen und neue Kraft zu schöpfen. Darüber hinaus können im Zustand tiefer Meditation spirituelle Erfahrungen gemacht und Kontakte zu höheren Sphären (z. B. Engeln) aufgenommen werden. Meditation beeinflusst den Herzschlag und die Atmung und hilft dabei, Stress zu reduzieren, führt zu Entspannung, fördert die geistige Klarheit, stärkt die Widerstandskraft und fördert die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. Tiefe Meditation entspricht dem so genannten „Alpha-Zustand“.

Metamorphische Methode

auch „Pränatale Technik“ genannt und vom britischen Reflexkundler Robert St. John begründet.

Man geht davon aus, dass Krankheiten bereits auf vorgeburtliche Störungen zurückzuführen sind. Die Metamorphische Methode ist eine Weiterentwicklung der Pränatal-Therapie, die uns mit den Prinzipien des Lebens selbst in Kontakt bringt und einen einfachen und ganzheitlichen Weg zur Selbstheilung und Wandlung bietet. Es gibt Energiemuster, die sich in der vorgeburtlichen Phase des Menschen verfestigt haben und seine spätere Entfaltung begrenzen. Durch gezielte Berührung des Reflexbereiches der Wirbelsäule an Füßen, Händen und Kopf kann man darauf Einfluss nehmen. So wird es möglich, uns zu wandeln von dem, der wir sind, zu dem, der wir sein können. Die Methode ist leicht zu erlernen und für jeden anwendbar. Sie befreit unsere Lebensenergie, die innere Kraft der Selbstheilung in Körper, Geist & Seele.

Quelle: „Die Metamorphische Methode“, Gaston Saint-Pierre und Debbie Shapiro, Ryvellus bei Neue Erde

 N

Nadi

feine Energiekanäle, die die Chakren miteinander verbinden » Chakren

Nahtoderlebnis

auch Nahtoderfahrung – » Astralreise Im Gegensatz zur Astralreise,

wo die Seele den Körper unbewusst oder auch bewusst verlässt, aber durch die energetische Silberschnur mit ihm verbunden ist, so tritt die Nahtoderfahrung meist in Verbindung mit einem Unglücksfall auf, wo nach dem ersten Anschein ein Mensch stirbt. Menschen, die „zurück geholt“ wurden, berichten, dass sie gesehen haben, wie sie ihren Körper verlassen und keine Schmerzen mehr verspürt haben. Die „Übergänge in eine andere Dimension“ sind unterschiedlich, einige sitzen in einem Boot und rudern über ein Gewässer, wieder andere fahren durch einen Tunnel – allen Berichten gemeinsam ist das unbeschreiblich schöne Gefühl und das helle Licht, in das sie gehen. Ängste sind keine mehr vorhanden, eher eine Freude auf das Kommende, während das Gefühl, dieses „Ziel“ – das Licht – nun nicht mehr erreichen zu können, weil man wieder belebt wird, eher als grausam und nicht gewollt beschrieben wird. Auch wird davon berichtet, dass in diesem Zustand des Losgelöstseins und des Übergangs sämtliche Bindungen (Gefühle wie Liebe oder Hass) zu Angehörigen nicht mehr vorhanden bzw. komplett erloschen sind und sie wie Fremde betrachtet werden.

Nirwana

Zustand der vollkommenen Erlösung einer Seele, die vom Kreislauf von Geburt,

 

Leben, Tod und Wiedergeburt erlöst ist. » Samadhi und » Reinkarnation

Numerologie

Die Numerologie – die Mystik der Zahlen – lässt sich bis ins Jahr 4000 v. Chr. zurückverfolgen.

Sie soll sogar älter sein als die Astrologie. Spuren finden sich bei den alten Ägyptern, in Indien, China, Babylon und im alten Israel. Die Mystik der Zahlen gehört seit alter Zeit zum spirituellen Wissen der Menschheit, und schon die jüdischen Kabbalisten, die Griechen, Ägypter und Mesopotamier nahmen an, dass Zahlen mehr als nur numerische Werte sind. Die Numerologie galt als Geheimwissenschaft, deren Inhalte nur innerhalb elitärer Kreise weitergegeben wurden. So ging schon im 6 Jh. v. Chr. der Philosoph und Mathematiker Pythagoras davon aus, dass den Zahlen 1 bis 9 bestimmte Bedeutungen zugeordnet werden. Auf dem Deutungssystem von Pythagoras basieren auch heute noch die meisten Analysen der Numerologie.

Die Numerologie geht davon aus, dass ein Mensch nicht zufällig an einem bestimmten Tag geboren wird und einen ganz bestimmten Namen erhält, sondern dass genau dieses Geburtsdatum sowie der Vor- und Zuname die Bedingungen schaffen, um die Lektionen zu lernen, die zur Erfüllung der Lebensaufgabe notwendig sind. Der Wert der Zahlen wurde seinerzeit nicht nur religiös gedeutet, sondern gab auch Auskunft über das Wesen, die Charakterzüge und den Lebensweg eines jeden Menschen. Alle Eigenschaften eines Menschen sind verschlüsselt in den Zahlen des Geburtsdatums und in den Buchstaben seines Namens zu finden.

Heute kann die Numerologie im täglichen Leben Ratgeber sein für die eigene seelische Entwicklung, berufliche Fragen und die Partnerschaft. Zur Erstellung einer numerologischen Analyse werden in der Regel das Geburtsdatum und Vor- und Nachname in Zahlenwerte umgewandelt. Die Menge einzelner Zahlen, aber auch die Quersumme aller Zahlen geben Aufschluss über Stärken und Schwächen, Eigenschaften, Talente, Lebensthemen und Lebensaufgaben.

Im Folgenden die symbolische Grundbedeutung der Zahlen 1 bis 9 und der Zahlen 11, 22 und 33, diese drei Zahlen werden nicht auf ihren einstelligen Wert reduziert:

 1 = Impuls, Ehrgeiz, Neuanfang, Wille, Energie

 2 = Kooperation, Dualität, Wissen, Studien

 3 = Ausdruck, Aktivität, Gemeinschaft, Kommunikation

 4 = Struktur, Detail, Handlung, Arbeit, Tat

 5 = Herausforderung, Veränderung, Religio(n) (Rückbesinnung), Hilfe, Heilung

 6 = Rat, Schutz, Prüfung, Kritik, Forschung

 7 = Studium, Perfektion, Einsicht, Überwindung, Selbstüberwindung, Sieg

 8 = Rechtschaffenheit, Materie, Recht, Ordnung, Gesundheit

 9 = Vollendung, Erfüllung, Verständnis, Philosophie, Weisheit, Fügung

11 = Inspiration, innere Stärke, Spiritualität, Intuition

22 = Verwirklichung von Idealen, Astralwirken, Fantasie

33 = Erwachen, Bewusstsein

Es würde an dieser Stelle zu weit führen, ein komplettes, mehr als 6.000 Jahre altes System in wenigen Worten zusammenzufassen – ja, es wäre schlichtweg unmöglich. Also belassen wir es bei dieser kurzen Einführung.

   O

Ohrkerzen-Therapie

Die Ohrkerzen-Therapie mit Original Hopi-Ohrkerzen ist eine entspannende, ...

... Stress lösende Therapie nach Art der Hopi-Indianer. Original Hopi-Ohrkerzen bestehen aus mit Kräutern getränkten und mit Bienenwachs gestärkten Baumwollröhrchen und sind ein reines Naturprodukt. Bei einer Hopi-Ohrkerzen-Sitzung liegt der Klient auf der Seite, das Baumwollröhrchen wird angezündet und ins Ohr gesteckt. Durch die so genannte „Kaminwirkung“ – den Sog, den das Abbrennen im Röhrchen verursacht – werden die Ohren und die Nebenhöhlen gereinigt, Ohrschmalz wird gelöst, und die natürliche Entspannung wird gefördert.

Ohrkerzen helfen bei Kopfweh, Nebenhöhlenproblemen, Erkältung, Tinnitus und Stress.

Okkultismus

... ist die Lehre von den verborgenen, geheimen Dingen, den unsichtbaren,

geheimnisvollen Seiten der Natur und der menschlichen Seele. Es gibt okkulte Praktiken, mit denen Kontakt „zum Jenseits“ aufgenommen wird, um Botschaften von Verstorbenen, „Geistern“, Engeln oder Außerirdischen zu erhalten. Okkulte Praktiken sind z. B.: Pendeln, Tische-/Gläserrücken, Seancen, Kartenlegen (Tarot u. a.), Telepathie, Weiße und Schwarze Magie, Schwarze Messen.

Online-Magazin

Das Online-Magazin » „Die Pyramide“ ist der Nachfolger der Zeitschrift

„Die Pyramide – die etwas andere Zeitschrift für Körper, Geist und Seele“, die im Mai 1995 von Marion Kroh begründet wurde.

   P

Pendeln

Pendeln ist eine Form der Kommunikation mit unserem Unterbewusstsein ...

... (man spricht auch vom kosmischen Bewusstsein), wozu das Pendel befragt wird und dann durch bestimmte Pendelausschläge antwortet, wobei man vorher „die Sprache“ des Pendels abgeklärt haben sollte, um die Antworten deuten zu können. Pendeln wurde als Orakeltechnik bereits in der Antike praktiziert. Gefragt werden kann nach sämtlichen Lebenssituationen, bei wichtigen Entscheidungen usw., wobei ethische Grundlagen unbedingt berücksichtigt werden müssen (z. B. die Frage nach dem Tod eines Menschen, nach Aktienkursen oder Lottozahlen sollten unterbleiben).  Weitere Infos ... »

Pomander

» Aura-Soma – P. werden einerseits zur Raumreinigung genutzt,

zum anderen unterstützen sie uns, um in unserer Schwingung zu bleiben und haben somit eine therapeutische (ganzheitliche) Wirkung. Im Gegensatz zu den » Equilibrium-Ölen sind hier nicht die Farben ausschlaggebend, sondern die Zusammenstellung der einzelnen Kräuter, die eine harmonische Verbindung eingehen. Die Anwendung erfolgt wie bei den » Quintessenzen.

   Q

Qi Gong

Qi Gong – auch Chi Gung oder Ki Gung

 

Qi Gong (= Energiearbeit) hat zum Ziel, durch beständige Übung die Kontrolle über den inneren Fluss der Lebensenergie zu erlangen und den Willen zu stärken. Qi Gong verknüpft die Atmung harmonisch mit der Körperhaltung und dem Bewusstsein. Schwerpunkt ist die Wiederholungen einer Bewegung.

Qi Gong bedeutet, durch beständige Übung die Kontrolle über den inneren Fluss der Lebensenergie zu erlangen und den Willen zu stärken. In fernöstlichen Ländern wird Qi Gong zur ganzheitlichen Heilung eingesetzt.

» Tai Chi (Tai Chi Chuan)

Quintessenzen

» Aura-Soma – auch Meister-Essenzen genannt.

Man verwendet die Quintessenzen zur Meditation, zum Gebet oder zu Heilanwendungen. Dazu gibt man einige (wenige) Tropfen auf den Puls des linken Handgelenks und verreibt sie zwischen beiden Handgelenken. Dann fächelt man das Aroma in seine Aura und lässt die Energie so genannter » „Aufgestiegener Meister“ (z. B. Saint Germain, Kuthumi, Jesus) auf sich wirken.

   R

Räuchern

(Räucherwerk) Beim Räuchern verbindet das Räucherwerk (z. B. Weihrauch)

die materielle mit der spirituellen Welt. Weihrauch gilt als bestes Mittel für die Weihe, Segnung, Reinigung und Schutz. Weihrauch ist einer der stärksten atmosphärischen Reiniger, öffnet die Seele, reinigt unsere Energiekanäle und macht uns empfänglich für heilende, geistige und kosmische Energien. Er eignet sich besonders als begleitender Duft für die Meditation, das Gebet und die innere Sammlung. Weihrauch wird seit mehr als 4.000 Jahren gewonnen und ist eines der begehrtesten Räucherharze der Antike. Weitere Infos ... » und zum Online-Shop Räucherwerk ... »

Reflexzonen-Massage

ist eine spezielle Form der Fuß-, aber auch der Handmassage, wobei verschiedene Druckpunkte stimuliert werden.

Man geht davon aus, dass sich unser vollständiger Körper auf den Fußsohlen und an den Seiten widerspiegelt. Durch die Massage einzelner Punkte wird die Verbindung zum Körperteil oder zum Organ hergestellt und die Funktion des Organs aktiviert. Gelegentlich können nach der Behandlung Heilungsreaktionen – ähnlich denen der Homöopathie – auftreten, das ist ein Zeichen, dass der Körper auf die Reflexzonenmassage reagiert und der Heilungsprozess eintritt. Anwendungen z. B. bei: chronischen Erkrankungen, Verdauungsstörungen, Migräne, Ermüdung/Erschöpfung, Hautentzündungen, Stress.

Reiki

[japanisch: Rei = universell, Ki = Lebensenergie: Universelle Lebensenergie]

Reiki ist eine traditionelle japanische Heilmethode, die die Selbstheilungskräfte im Körper aktiviert. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von » Dr. Mikao Usui wieder entdeckt und von der Nachfolgerin seines Schülers » Dr. Chujiro Hayashi, » Hawayo Takata, über Hawaii auch der westlichen Welt zugänglich gemacht. Nach der traditionellen Überlieferung wird Reiki in 3 Graden gelehrt, dem 1. (Shoden), dem 2. (Okuden) und dem 3. (Shinpiden), dem Meister- und Lehrer-Grad. Weitere Infos ... »

Reiki-Alliance

The Reiki-Alliance, » Alliance

Reiki-Pyramide

... die Webseiten von Marion Kroh

Online gegangen im Mai 2002. Der Name „Reiki-Pyramide“ ist eine Zusammensetzung der Bezeichnung der japanischen Heilmethode Reiki und des Namens der Zeitschrift » „Die Pyramide – die etwas andere Zeitschrift für Körper, Geist & Seele“, die ihre Erstausgabe im Jahre 1995 hatte und im Februar 2004 als Online-Magazin reinkarniert ist.

Reinkarnation

... Wiederverkörperung der Seele von Verstorbenen. » Seelenwanderung

In verschiedenen Religionen bedeutet Reinkarnation die Vorstellung von einer Wiederverkörperung der unvergänglichen Seele nach dem Tod des physischen Leibes in einem menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Körper, wobei diese Seelenwanderung offenbar immer in dem Körper der ursprünglichen Gattung (Mensch, Tier, Pflanze) erfolgt. Eine Erlösung vom Kreislauf von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt bezeichnet man als » Samadhi oder Nirwana. Dieser Zustand wird erreicht, wenn die zu läuternde Seele alle Aufgaben, die ihr für das irdische Dasein gestellt wurden, bewältigt und gelöst hat.

Reinkarnations-Therapie

Therapieform durch Rückführung in vergangene Leben. Thorwald Dethlefsen gelang es 1968 zum ersten Mal, Menschen in Hypnose zu versetzen.

Durch vorsichtiges schrittweises Zurückversetzen von Testpersonen in Hypnose bis zu ihrer Geburt und noch weiter zurück stellte er fest, dass sich die Testpersonen plötzlich in „fremden Leben“ befanden und diese Leben durchaus realitätsnah erlebten und erlitten. Während er in seinen Anfangsversuchen vermied, sie in gefährliche und beängstigende Situationen zu führen und sie sich nach einer Hypnosesitzung an nichts mehr erinnern konnten, so begann er mit zunehmender Sicherheit und Verfahrenspraxis, die Menschen genau auf diese Situationen hinzuweisen. Darüber hinaus war für die Zukunft ein ganz wichtiger Therapieansatz, dass sich seine Klienten nach der Hypnosesitzung genau an alles erinnern konnten, was sie während der Sitzung erlebt und erlitten haben.

Thorwald Dethlefsen ist Diplompsychologe, Psychotherapeut und einer der bekanntesten Vertreter der esoterischen Psychologie. Meine Buchempfehlung: Das Erlebnis der Wiedergeburt (... das eigentlich keine Fragen mehr offen lässt).

   S

Sai Baba

Satya Sai Baba, der mit Abstand heiligste Mann in Indien.

Seine Anhänger betrachten ihn als » Avatar (Inkarnation) des Absoluten (Brahman) und nennen ihn Bhagwan (Gott). Er kam auf die Erde, um Bhakti (ehrfürchtige Hingabe) und Rechtschaffenheit wieder herzustellen. Er gilt bei seinen Anhängern nicht als Lehrer oder Guru auf dem Weg zur Erleuchtung, sondern als Verkörperung der Liebe Gottes. Sie glauben, dass er immer bei ihnen ist, jeden Einzelnen von ihnen liebt und sich um jeden von ihnen kümmert. Durch seine magischen Kräfte (Siddhis) kann er an mehreren Orten gleichzeitig sein und verfügt über die Gabe des Herbeizauberns von z. B. heiliger Asche (Vibhuti), der seine Anhänger Heilkräfte zuschreiben. Der Name Sai Baba (göttliche Eltern) steht für die Einheit der beiden göttlichen Prinzipien Shiva und Shakti. Der jetzige Sai Baba ist die zweite seiner drei Inkarnationen. Die Erste wird zu Shaktis Avatars gezählt, er inkarnierte als Yogi Shirdi Sai Baba, der 1918 in Indien starb; die jetzige gilt als Inkarnation Shivas und Shaktis gleichzeitig, in der nächsten Inkarnation wird er als Prem Sai, als Inkarnation Shivas reinkarnieren. » Guru

Samadhi

Trancezustand, der durch tiefste Konzentration und Ekstase in Meditation

erreicht werden kann, aber auch Zustand der vollkommenen Erlösung einer Seele, die vom Kreislauf von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt erlöst ist. Das Selbst geht ganz im Göttlichen auf.  » Nirwana und » Reinkarnation

Sanskrit

noch heute in Indien als Literatur- und Gelehrtensprache verwendete altindische Sprache.

Schwarze Messen

Schwarze Messen werden zu Ehren des Teufels und des Bösen an „unheimlichen Orten“

wie z. B. Friedhöfen veranstaltet. Dabei werden alle heiligen Symbole wie das Kreuz entweiht. Da Beobachter keinen Zugang zu diesen Kultveranstaltungen haben, ist es schwer zu beurteilen, was real ist von Berichten, die von zum Teil perversen und gewalttätigen Ritualen während Schwarzer Messen erzählen.

Seelenwanderung

Der Seelenwanderungsglaube ist bei den Indern sittlich bestimmt:

Die Summe der guten oder bösen Taten des vergangenen Lebens (» Karma) bestimmt die Art der Wiederverkörperung der Seele im nächsten Dasein. Den Kreislauf der Seelenwanderung zu beenden, ist das Erlösungsziel aller indischen Religionen.

Shakti

Aktive Macht Shivas, Teil von ihm. Auch Macht der Götter.

Im Tantrismus spricht man vom männlichen (Shiva) und weiblichen (Shakti) Prinzip. Shakti hat die Gestalt einer schlafenden Schlange (Kundalini), die sich um das Wurzelchakra schlingt.

Shiva

(sehr widersprüchliche) hinduistische Gottheit, Gott des Yoga,

aber auch Gott der Sexualität und der Erotik. Er ist zugleich Fortpflanzungssymbol als auch Gott der Einäscherung, der Inbegriff der Askese und zugleich der Sturm der Veränderung. Wird abstrakt durch das Phallus-Symbol » Lingam dargestellt. Er vergießt seinen Samen niemals, sein Glied ist ständig erigiert. Die in ihm wohnende Kraft ist » Shakti, seine Gefährtinnen sind Sati und Parwati, die Tochter des Himalaya ist und mit ihm die Kinder Skanda und » Ganesha hat, die zusammen die heilige Familie der Hindu-Mythen darstellt.

Siebenarmiger Leuchter

Eine klassische Position in der Reiki-Selbstbehandlung, die einem Schüler nach dem Erstgrad-Seminar als „Hausaufgabe“ mit auf den Weg gegeben werden sollte.

Hierzu setzt oder legt man sich hin (am Abend im Bett vor dem Einschlafen ist die beste Position) und legt beide Hände über dem Herzchakra auf den Körper und lässt für einige Minuten Reiki fließen. Anschließend wandern die Hände in entgegen gesetzter Richtung auf- bzw. abwärts über die Chakren, bis die eine Hand auf dem Kronenchakra und die andere über dem Wurzelchakra angekommen sind. Dann wandern die Hände über die Chakren wieder zurück, bis sie sich über dem Herzchakra wieder treffen. Die Bezeichnung „Siebenarmiger Leuchter“ bezieht sich auf den Kultgegenstand des jüdischen Leuchters, der eine tiefe symbolische Bedeutung hat, wobei die sieben Leuchterarme die einzelnen Chakren symbolisieren. Wer dieses Bild vor Augen hat, wird erkennen, dass die Mittelflamme = das Herzchakra einen zentralen Kontakt zu allen anderen Flammen bzw. Chakren hat und diese miteinander verbindet.

   T

Tai Chi

Tai Chi Chuan

Tai Chi ist nach dem äußeren Erscheinungsbild „Entspannung in Zeitlupe“ und erinnert an Schattenboxen. Tai Chi erfreut sich in den letzten Jahren immer mehr an zunehmender Beliebtheit. Für die westliche Lebenssituation mit ihrem Stress und Bewegungsmangel erweisen sich die sanften östlichen Bewegungssysteme als hervorragend geeignet. Dies liegt nicht zuletzt an ihrer Besonderheit, sowohl die körperliche als auch die geistig-seelische Ebene des Menschen anzusprechen. Sie beruhen auf dem Taoismus und der Traditionellen Chinesischen Medizin. Unter Einbeziehung der Yin-Yang-Philosophie kann man sie auch als Lebensschule oder „Innere Kampfkunst“ positiv nutzen.

Gerade das Tai Chi hat in den letzten Jahren weltweite Beachtung erlangt und wird zunehmend mit modernen wissenschaftlichen Methoden untersucht. Insbesondere auf der physiologischen Ebene sind die positiven gesundheitlichen Auswirkungen mittlerweile durch viele Erfahrungsberichte und empirische Untersuchungen gut nachweisbar und wissenschaftlich belegt.

In vielen wissenschaftlichen Forschungen sind die positiven Auswirkungen des Tai Chi und Qi Gong auf die Gesundheit nachgewiesen. Dazu gehören: Kraft, Widerstandskraft, Immunsystem, Balance/Gleichgewicht, Herz- und Lungenfunktionen, Gelenkigkeit, Arthritis und psychologische Funktionen. Tai Chi ist besonders geeignet für Menschen mit chronischen Erkrankungen.

» Qi Gong

Takata, Hawayo

Reiki-Großmeisterin, auf Hawaii lebende Japanerin, die 1938 von » Chujiro Hayashi,

einem Schüler » Mikao Usuis, in den Reiki-Meistergrad eingeweiht und später zu seiner Nachfolgerin ernannt wurde, um den Geist und die Kraft von Reiki in die westliche Welt zu tragen. Sie gab ihr Wissen und die Fähigkeit, Reiki zu lehren, an ihre Enkelin » Phyllis Lei Furumoto weiter, die vor dem Tode ihrer Großmutter Takata, die im Dezember 1980 starb, zum Meister des Reiki anerkannt wurde.

Tarot

Das (oftmals auch „der“) Tarot ist ein Kartenorakel, dessen Symbolik aus alter Zeit

überliefert ist. Das Tarot besteht aus 78 Karten, die sich „aus den 22 Karten der „Großen Arkana“ sowie den 56 Karten der „Kleinen Arkana“ zusammensetzen. Tarot ist ein Spiel der Geheimnisse, die mit naturwissenschaftlichem Verstand allein nicht zu lösen sind. Das Spannende ist, dass wirklich Geheimnisse mit diesen Karten aufgedeckt werden können. In ihnen ist soviel menschliches Wissen, soviel Lebenserfahrung vorhanden, dass jede einzelne Karte, wenn man sich nur intensiv mit ihr beschäftigt, voller Aussagekraft ist, die wirklich helfen kann, schwierige Lebenssituationen zu erkennen und zu lösen. In erster Linie ist es möglich, mit den Tarotkarten psychologisch und lebenshelfend zu arbeiten. Die Karten stellen im Grunde Entwicklungsphasen oder -stufen dar, die jeder an sich erfährt. Was Menschen oft nicht in Worte fassen können, die Tarotkarten drücken es aus. Und so ist die Vergangenheit in einem Bild erfassbar wie die Gegenwart oder der Wunsch, wie die Zukunft aussehen möge.

Telepathie

Es gibt Menschen, die von sich behaupten oder über die behauptet wird,

dass sie über telepathische bzw. hellseherische Fähigkeiten verfügen. Sie können Ereignisse vorhersagen, wissen von Geschehenem, ohne darüber gehört oder gelesen zu haben. Auch können sie Gedanken und Gefühle anderer Menschen „lesen“. Dies sind Fähigkeiten, die dem Menschen angeboren sind, aber im Laufe der ersten Lebensjahre (bis etwa 4./5. Lebensjahr) wieder verloren gehen. Einige Menschen sind in der Lage, diese Fähigkeiten zu bewahren und anzuwenden, andere können diese Fähigkeiten wieder erlernen, wobei dazu im Grunde jeder Mensch in der Lage ist, der bereit ist, sich darauf einzulassen.

Tibetische Klangmassage

Eine Behandlung mit Klängen ist eine der schönsten Möglichkeiten, den Körper ganzheitlich in Harmonie zu bringen.

Vielen asiatischen Völkern ist die Heilung der Seele, des Geistes und des Körpers mittels Musik eine fast alltägliche Selbstverständlichkeit. Niedere Schwingungen werden dabei in höhere transformiert. Der Mensch wird wieder in eine kosmische Ordnung gebracht.

Eingesetzt wird die Klangmassage zum Beispiel im Entspannungs- und Wellness-Bereich sowie bei Stresssymptomen, vegetativer Dystonie, Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Tinnitus, u. a.

Traditionelle

Chinesische Medizin = TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin kann auf mehr als 2.000 Jahre alte Überlieferungen zurückgreifen. Nach Schätzungen wurde der älteste überlieferte Text, der Huangdi Neijing ca. 500-300 v. Chr. geschrieben und ist noch heute aktuell. Die TCM ist eine Zusammenfassung aus traditionellen östlichen Heilmethoden und Lebensweisheiten, dazu gehören: Akupunktur, Akupressur, Moxibustion, Kräuterheilkunde, Schröpfen, Bewegungstherapien und Ernährungslehre. Grundlage für das innere Gleichgewicht die ist Harmonie zwischen den einzelnen Organen sowie Körper und Geist wie auch die Integration des Menschen in seine Umgebung. Auch hier ist das vorrangige Ziel die Vorbeugung von Gesundheit und nicht die Heilung von Krankheiten.

Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen der chinesischen Medizin und dem in Indien praktizierten Ayurveda, die beide vom Buddhismus beeinflusst sind. Die chinesische Medizin wird auch in Japan, Korea und Vietnam angewendet, in Tibet praktiziert man eine Verbindung von beiden Systemen, der TCM und des Ayurveda.

Transzendentale Meditation = TM

Begründer: Maharishi Mahesh Yogi, der Ende der 50er Jahre begann, eine neue Form der Meditation zu lehren.

Eine Meditationsform, die darauf basiert, dass man durch die Intonation von Mantren einen tiefen Bewusstseinszustand erreicht. Durch diese einfache Technik wird der Zustand einer „stillen Wachheit“ erreicht, die das Denken „transzendiert“, d. h. die das geistige Reservoir an Energie und kreativer Intelligenz erkennen lässt. In tiefer Trance Levitation möglich. In den 70er Jahren scharte der Maharishi in einem Ashram in Indien Schüler und Anhänger um sich, u. a. die Beatles, Donovan, Mia Farrow, Mitglieder der Stones u. v. a. [Literaturempfehlung: „Die Weisen“, Nancy Cooke de Herrera, Aquamarin Verlag, Grafing] Der Maharishi gehört zu den erfolgreichsten hinduistischen » Gurus im Westen, 1917 in Varma geboren. Er bezeichnete die TM nicht als Religion und bemühte sich, die TM von Ritualen und Mystik frei zu  halten. Während viele traditionelle indische Gurus die Weltentsagung lehren, predigte Maharishi dagegen die Weltverbesserung durch Bewusstwerdung. Er versprach die Befreiung des Bewusstseins, jedoch nicht die Befreiung der Seele.

   U

Usui, Mikao, Dr.

Begründer des „Usui Shiki Ryoho“ – des Usui-Systems der natürlichen Heilung = » Reiki.

   V

 

 

   W

Wiedergeburt

» Inkarnation » Reinkarnation

   X

 

 

   Y

Yin & Yang

Die Kräfte von Yin und Yang äußern sich im gesamten Universum als Polarität.

Alles hat, um bestehen zu können, seinen Gegenpol. Der eine Pol hat jeweils nur durch den anderen Pol Bestand. Verschwindet eine Polarität, so ist auch die andere nicht mehr vorhanden. Diese Grundregel ist auf alles anwendbar. So können wir z. B. nur einatmen, wenn wir auch ausatmen. Lassen wir das Eine, so entzieht sich auch das Andere. Das Innere bedingt das Äußere, der Tag bedingt die Nacht, die Frau den Mann usw. Beide Polaritäten sind gegeneinander austauschbar. Jeder Pol benötigt zu seiner Ergänzung einen Gegenpol. Yin und Yang symbolisieren die rhythmische Bewegung des Lebens. Yin stellt dabei eine Seite der Ganzheit dar, die weibliche, ausdehnende, gefühlsmäßige, passive und unbewusste, die Kälte, Schwäche, Falschheit und Dunkelheit, während Yang die andere Seite repräsentiert, die männliche, zusammenziehende, intellektuelle, aktive und bewusste Seite, die Hitze, Kraft, Zuverlässigkeit und das Licht.

Hier eine kurze Gegenüberstellung der Polaritäten von Yin und Yang, wobei Yin das Erstgenannte ist und Yang den Gegenpart bezeichnet:

weiblich – männlich ... Sein – Tun ... Einatmen – Ausatmen ... Nacht – Tag ... Raum – Zeit ... Elektron – Positron ... Minuspol – Pluspol ... Mond – Sonne usw.

Yoga

Vermutliches Alter ca. 5.000 Jahre.

Yoga zielt auf das Erlangen umfassender Gesundheit und Wohlbefinden ab. Zahlreiche Beschwerden wie: Stress und Stress bedingte Beschwerden, Bluthochdruck und Kreislaufprobleme, Rücken- und Nackenschmerzen, chronische Krankheiten, Verdauungsstörungen und Erkrankungen des Verdauungstraktes, Müdigkeit und Schlaflosigkeit, Arthritis und Rheuma, Beklemmung/Depressionen können mit Yoga gelindert werden. Darüber hinaus ist Yoga der Weg der Befreiung von der materiellen Welt, ein konkreter Pfad zur Selbstfindung und ein Weg zur Erleuchtung durch Reinigung des ganzen Körpers. Der Weg zur höheren Wahrheit führt über Askese und Unterdrückung der Sinneswahrnehmungen. Yoga ist weniger Religion als vielmehr ein spiritueller Prozess.  » Shiva ist der hinduistische Gott des Yoga, er wird oft im Lotossitz dargestellt. Paradoxer Weise ist Shiva gleichzeitig der Gott der Askese sowie der Erotik und der sexuellen Energie. Verschiedene Arten des Yoga: Hatha Yoga (Yoga der Anstrengung), Kundalini-Yoga (Schlangen-Yoga, wobei die Erweckung und der Aufstieg der Kundalini angestrebt wird, die kosmische Vereinigung von Shiva und Shakti), Tantra Yoga (im Vordergrund steht der Geschlechtsverkehr durch Erweckung der Kundalini), Bhakti-Yoga (Yoga der Hingabe), Raja-Yoga (entstand aus einer reinen Meditationsform).

Yoni

» Sanskrit Symbol für die weibliche Energie (Vulva),

  

Abbildungen meist in Verbindung mit einem » Lingam.

 Z

 

 

 

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