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Jeder Mensch hat eine Aura. Jeder hat schon einmal das Aurafeld eines anderen Menschen gespürt. Das Problem ist, dass die meisten Menschen solche Erlebnisse ignorieren oder sie zu etwas erhöhen, das sie nicht sind. Mystiker in allen Teilen der Welt sprechen davon, dass sie Lichtphänomene um die Köpfe von Menschen sehen. Doch man braucht kein Mystiker zu sein, um die Aura eines Menschen sehen zu können. Jeder kann lernen, Auren klarer zu sehen und zu erfahren. Es erfordert nichts weiter als ein wenig Verständnis, Zeit, Übung und Ausdauer. Die Aura ist in erster Linie das Energiefeld, das alle Materie umgibt. Sie umfasst also auch unseren physischen Körper.
Die Aura besteht aus mehreren feinstofflichen Körpern, nämlich dem Ätherkörper, dem Emotionalkörper, dem Mental- und dem Kausalkörper.
Es gibt noch weitere Körper, die jedoch schwingungsmäßig eine so weite Dimension einnehmen, dass es unnötig ist, an dieser Stelle darauf einzugehen. Die Gesamtheit all dieser Schwingungskörper nennt man Aura. Je harmonischer diese Körper miteinander in Verbindung stehen, desto ausgeglichener und folglich auch gesünder ist der Mensch.
Die Aura eines Menschen von innen nach außen: die ätherische Aura (Ätherkörper), die emotionale Aura (auch Emotional- oder Gefühlskörper bzw. Astralleib genannt), die mentale Aura (Mentalkörper) sowie die spirituelle Aura (spiritueller Körper oder auch Kausalkörper).
Der Ätherkörper Der Ätherleib besitzt etwa die gleiche Ausdehnung und Gestalt wie der physische Körper. Man findet daher auch die Bezeichnung „ätherisches Doppel“ oder „innerer physischer Leib“. Er ist sowohl der Träger der Gestaltungskräfte für den physischen Körper als auch der vitalen, schöpferischen Lebenskraft aller physischen Empfindungen. Der Ätherleib wird bei jeder Wiederverkörperung des Menschen neu gebildet und löst sich innerhalb von drei bis fünf Tagen nach seinem physischen Tod wieder auf. Astral-, Mental- und Kausalkörper existieren nach dem Tod weiter und verbinden sich bei jeder weiteren Inkarnation mit dem neu gebildeten physischen Körper.
Der Emotionalkörper Der Emotionalkörper, häufig auch als Astralleib bezeichnet, ist der Träger unserer Gefühle, Emotionen und Charaktereigenschaften. Er nimmt etwa den gleichen Raum ein wie der physische Körper. Bei einem wenig entwickelten Menschen sind seine Konturen kaum ausgeprägt, der Emotionalkörper erscheint wie eine wolkenartige Substanz, die sich chaotisch und ungeordnet in alle Richtungen bewegt. Je höher entwickelt ein Mensch in der Ausprägung seiner Gefühle, Neigungen und charakterlichen Eigenschaften ist, desto heller erscheint sein Emotionalkörper. Der Hellsichtige erblickt einen klar geschnittenen Umriss, der sich der Form des physischen Körpers vollkommen angepasst hat. Die Aura des Emotionalkörpers zeigt eine ovale Form und kann sich bis zu mehreren Metern um den Menschen herum ausdehnen. Jede Gemütsbewegung wird über den Emotionalkörper hinaus in seine Aura ausgestrahlt.
Der Mentalkörper Unsere Gedanken, Ideen, rationalen sowie intuitiven Erkenntnisse werden vom Mentalkörper getragen. Seine Schwingung ist höher als die des Ätherleibes und des Emotionalkörpers, und seine Struktur ist weniger dicht. Er ist eiförmig und kann bei einer Höherentwicklung des Menschen sein Volumen so weit ausdehnen, dass er etwa den gleichen Raum einnimmt wie der Emotionalkörper und die emotionale Aura zusammen. Die aurische Ausstrahlung des Mentalkörpers geht bis zu einigen Metern darüber hinaus. Bei einem geistig wenig entwickelten Menschen hat der Mentalkörper das Aussehen einer milchig-weißen Substanz. Die wenigen Farben sind dumpf und glanzlos, und seine Struktur erscheint verhältnismäßig undurchlässig. Je lebendiger die Gedanken und je tiefer die geistigen Erkenntnisse eines Menschen sind, desto klarer und intensiver strahlen die Farben seines mentalen Vehikels.
Der Kausalkörper Der Kausalkörper (spirituelle Körper) besitzt von allen Energiekörpern die höchste Schwingungsfrequenz. Bei Menschen, die auf der spirituellen Ebene noch sehr unbewusst sind, dehnt er sich zusammen mit seiner Aura nur etwa einen Meter um den physischen Leib herum aus. Spiritueller Körper und Aura eines vollkommen erwachten Menschen können hingegen bis zu mehreren Kilometern weit strahlen, wobei sich die ursprüngliche Eiform in einen gleichmäßigen Kreis verwandelt.
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